So fing alles an ...

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Barsche benötigen ein großes Aquarium. (Mindestmaß für nicht allzu große Cichliden 80x40x50) Aquarien in diesem Maße sind nur schwer zu bekommen und man muss bedenken, dass sie auch einiges wiegen! Daher sollte man sich vor der Anschaffung eines solchen Beckens im klarem darüber sein, dass es einen stabilen Unterbau braucht.

Am Anfang besaß ich zwei kleine Aquarien (60er Becken). Das eine war besetzt mit Salmlern und ruhigen Barben. Das zweite stand noch leer. Auf der Suche nach einem geeigneten Fischbesatz stieß ich erstmals auf Buntbarsche. Mir war die Haltung dieser Fische noch unbekannt und ließ mich so im Zoohandel aufklären. Man sagte mir, welche der Tiere nun in ein 60er Aquarium passten und ich entschied mich für die schon immer von mir bewunderten Prinzessin von Burundi. (Ich wusste damals noch nicht, dass das Becken viel zu klein ist!) Prinzessin von Burundi benötigen mindestens (!) eine Beckengröße von 80x40x40. Mit der Zeit dämmerte mir, dass ein größeres Aquarium hermusste. Zuerst sollte es nur ein 80er Becken sein, aber wenn, dann schon ein richtig ordentliches! Also kam es zum Kauf eines 100er. Meine Barbe und Salmler wurden an Freunde verschenkt. Und da stand es nun, mein großes Aquarium. Damit wurde wahrhaft ein lang gehegter Traum war. Ich hatte nun so viel Platz zum Aufbauen von Steinen und Einrichten des neuen Lebensraums meiner Barsche.

Ein Cichliden Aquarium muss genügend freien Schwimmraum und große Höhlen besitzen. Da die meisten Buntbarsche sich in der Bodengrundzone aufhalten, muss auch darauf geachtet werden, diesem Bedürfnis der Tiere gerecht zu werden. (Nur Fische, die sich in ihrem Lebensraum wohlfühlen und gesund sind fangen an zu Brüten!)

Der Tag, an dem die Prinzessinnen endlich einziehen konnten war Traumhaft. Es bestand Anfangs noch die Überlegung nur Fische der Gleichen Sorte zu halten, jedoch standen mir nun die Türen offen und ich konnte in die weite Welt der Cichliden abtauchen. Ich wählte sorgsam aus, sodass ich mich keines Kaufes ärgern musste. Langsam bekam das Aquarium immer mehr wunderschöne Farbtupfer. Unteranderem entschied ich mich für verschiedenste Pseudotropheus Arten. Diese großen Barsche besitzen prachtvolle Musterungen und ihr Brutverhalten ist zudem äußerst interessant. Diese Art der Maulbrüter ihre Jungen aufzuziehen ergab eine schöne Abwechslung zu den Höhlenbrütern (Prinzessin von Burundi). Es muss auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass die zu vergesellschaftenden Fische sich auch verstehen! Daher sollte man sich vor dem Kauf gut informiert haben.

Nun war ich auf der Suche nach dem letzten Fischpaar und ich hatte schon lange ein Auge auf die Zebrabuntbarsche gelegt. Trotz der schlechten Kritiken dieser Cichliden entschied ich mich für ein solches Pärchen. (Ich bereue diesen Kauf keineswegs, denn dieses Paar hat mir schon viele Jungfische geschenkt.) Schon bald stellte sich heraus, dass auch die Pseudotropheus anfingen zu brüten, ebenso wie die Burundis. Ich spiele noch immer mit dem Gedanken, mir ein noch Größeres Aquarium anzuschaffen um möglicherweise mit einer Zucht anzufangen.

Mitlerweile bin ich über zwei Jahre begeisterte Aquarianerin und der Gedanke an noch größere Cichliden ist noch relativ jung aber vielleicht wird er ja noch umgesetzt...


Dies war das Aquarium meiner Burundis, welches heute der Aufzucht meiner Jungfische dient.


So sah mein 100er Becken kurz nach der Fertigeinrichtung und dem Erstfischbesatrz aus ...

... Und so sieht es heute aus! (Darauf bin ich wirklich sehr stolz)

Dies sind einige meiner Cichliden, die sich in meinem Aquarium tummlen!